Bremelanotid gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
Diese Seite wurde am 2026-01-22 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
Als Verbandmittel (von „Verband“) bezeichnet man Materialien, aus denen ein medizinischer Verband hergestellt wird. Sie werden auch als Verbandmaterial oder umgangssprachlich Verband(s)zeug und sind Bestandteil von Verbandkästen. Verbandmittel sind Medizinprodukte mit CE-Kennzeichen. Die Anforderungen an die einzelnen Verbandmittelarten sind in der Regel genormt, in Deutschland etwa durch die DIN, in Österreich durch die ÖNORM (vgl. Einzelartikel).
Quellen: de.wikipedia.org
Laut deutschem BVMed sollen Verbandmittel „Blutungen stillen, Exsudate aufsaugen, Wunden reinigen, Vor äußeren Einflüssen schützen, die Granulation fördern, ein heilungsförderndes Wundklima schaffen, bewahren oder wiederherstellen, Körperteile stützen, verbinden, umhüllen, komprimieren, Arzneimittel applizieren“ und „Schmerzen verhindern oder lindern“. Für Deutschland definiert der Gesetzgeber Verbandmittel als Gegenstände, die hauptsächlich oberflächengeschädigte Körperteile bedecken und in solchen Bereichen Körperflüssigkeiten aufnehmen, sowie deren Fixiermaterial. Die Verordnungsfähigkeit besteht auch, wenn ein solches Produkt weitere Wirksamkeiten hat, die allerdings nicht pharmakologischer, immunologischer oder metabolischer Natur sind. Ebenfalls als Verbandmittel gelten Produkte, neben der genannten Aufgaben eine Wunde feucht halten, reinigen, Gerüche binden, antimikrobiell oder metallbeschichtet sind. Die Änderung der Verbandmitteldefinition nach §31 SGB V wurde im Jahr 2020 rechtskräftig. Bis zum Ablauf einer Übergangsfrist waren zunächst neben Kompressen und Fixiermaterial aber noch alle Produkte erstattungsfähig, die dies auch vor 2017 waren. In einer weiteren Ergänzung (s. u.) wurde der Zeitraum auf den 1. Dezember 2020 verlängert. Hiervon betroffen sind Alginate, Aktivkohle-Produkte, Hydrogele oder Wundauflagen mit Silber oder DACC. Die Übergangsfrist, die ursprünglich 12 Monate betrug, wurde auf Betreiben des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed) verlängert. Sie endet am 1. Dezember 2022.
Quellen: de.wikipedia.org
In weiterer Folge lässt sich zwischen sterilem oder zumindest keimarmen Wundauflagen und nicht sterilem Befestigungsmaterial unterscheiden. Ebenfalls existieren jedoch auch gebrauchsfertige, kombinierte Zusammenstellungen von Wundauflage und Befestigungsmaterial. Zum Befestigungsmaterial gehören Binden (zu einem Streifen geschnittene Tücher, etwa Mullbinden, Idealbinden, elastische Fixierbinden, Trikotschlauchbinden) und Dreiecktücher. Gebrauchsfertige Zusammenstellungen sind Verbandpäckchen und Wundschnellverband. Zu den Verbandmitteln gehören auch Produkte der modernen Wundversorgung, die in erster Linie für eine feuchte Wundheilung sorgen. Es gab jedoch bereits im Mittelalter mit Arzneimittel bestrichene oder darin getränkte Binden. Risiken: Durch Verbandmittel ausgelöste Hautirritationen oder Verletzungen werden als Medical adhesive-related skin Injuries (MARSI) bezeichnet. Sie entstehen üblicherweise beim Ablösen der Verbandmittel und gehen auf allergische Reaktionen gegenüber den enthaltenen Klebstoffen, einen unsachgemäßen Umgang mit den Materialien, Mazerationen der Haut im Bereich der Wunde oder Haarbalgentzündungen zurück.
Quellen: de.wikipedia.org
Als Hysterektomie (von altgriechisch ὑστέρα hystéra ‚Gebärmutter, Mutterleib‘, etymologisch verwandt mit lateinisch uterus und „Hysterie“, sowie ἐκτομή ektomē ‚Abschneiden, Ausschneiden‘) bezeichnet man die operative Entfernung der Gebärmutter. Synonym ist die Bezeichnung Uterusexstirpation (von lateinisch uterus ‚Gebärmutter‘ und exstirpare ‚ausreißen‘, ‚beseitigen‘). Werden zusätzlich die Eileiter und die Eierstöcke entfernt, wird der Eingriff als Hysterektomie (mit ein- oder beidseitiger) Adnektomie (oder Adnexektomie) bezeichnet. In der Veterinärmedizin werden reine Hysterektomien praktisch nie durchgeführt, weil sie häufig zu schweren Komplikationen führen. Hier kommt meist eine Ovariohysterektomie zum Einsatz. Der Begriff der Totalexstirpation grenzt dabei die vollständige Entfernung der Gebärmutter (totale Uterusexstirpation, früher auch Uterusamputation) gegen die subtotale oder auch suprazervikale Uterusexstirpation ab, bei welcher der Gebärmutterhals (Zervix) erhalten bleibt. Oft wird die vollständige Entfernung der Gebärmutter auch als Totaloperation bezeichnet. Der Begriff ist jedoch hinsichtlich des Ausmaßes der Hysterektomie nicht klar definiert, daher missverständlich, und sollte vermieden werden. In der Gynäkologie ist die Hysterektomie ein häufiger Eingriff, der etwa beim Uteruskarzinom, aber überwiegend bei gutartigen Uteruserkrankungen durchgeführt wird.
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